Tiltman Robots

the real tilt “tiltman”

 
RSS Feed

All Articles

Yesterday the whole day was a picturesque day. Getting back home in the end after a night at a really strange old bar at the local shitamachi, i made some shots just for fun again. When i watched them again back at home with another beer in my hand, i thought it might be great writing a script around this pictures. What about you, what do you think watching them?

An einem Ort, an dem etwas errichtet wird, habe ich heute diese Bilder geschossen. Doch hierzu passt irgendwie “Art must destroy” von AMERICAN LEAD GUITAR, wie ich finde. Erneut LG an Herrn P.Sch. und die Stadt meiner Geburt.

Oftmals ohne ersichtliche Funktion oder erlebnisreiche Vielfalt für kindliche Neugier, so sind hier viele Spielplätze im Lande. Neuere, kindgerechtere sind langsam im Kommen, doch der übertriebene Sicherheitswahn schränkt auch hier das eigene Entdecken der körperlichen Fähigkeiten, wie zum Beispiel Kraft oder Balance, sehr stark bei der Entwicklung der Spielplätze ein. Oft sind es wieder mal “Dinge”, die einfach nur süß anzuschauen sind und in der Ecke stehen. Auch an Spielwaren sind nach meinem Eindruck größtenteils Sachen allenfalls zum einmaligen Zusammenstecken designt, danach stehen dann die entsprechenden Monster, Mutanten und Roboter im Regal zu Hause. Überhaupt wundere ich mich immer wieder, dass auch bei Sonnenschein oder wärmeren Temperaturen nicht mal am Wochenende Kinder auf hiesigen Spielplätzen anzutreffen waren. Müssen die alle immer Hausaufgaben machen, lernen oder am Klavier verrückt werden? Oder hat die Spielkonsolen-Kultur hier alle fest im Griff? So oft ich auch zu unterschiedlichen Tageszeiten schon an diesem Spielplatz am nahe gelegenen Flussufer vorbeigefahren bin, noch nie habe ich Kinder hier spielen sehen.
Mal sehen, was ich zukünftig noch so an Spielraum entdecken werde.

Happy new year to all, my friends.

Über das JET-Programm habe ich hier bereits geschrieben. Bei meiner ersten Bewerbung erhielt ich die Chance für ein komplexes Interview in der Japanischen Botschaft in Berlin. Meine damalige Freundin hatte sich ebenfalls beworben und gelangte auch in die Interviewrunde. Sie erhielt den Job, beendete ehrgeizig und fix ihr Studium und flog von dannen. Ich bewarb mich ein zweites Mal, doch entgegen der Aussagen, dass man bei der zweiten Bewerbung gute Chancen hätte und eher berücksichtigt werden würde, erhielt ich nicht mal eine Absage oder meine Unterlagen zurück. Aus verschiedenen Gründen ging die damalige Beziehung in die Brüche.

Einige Bewerbungen an diverse japanische Universitäten folgten, blieben jedoch ergebnislos. Vor einem Monat erhielt ich über ehemalige Kontakte eine Nachricht über eine Ausschreibung einer Uni, an die ich mich bereits im letzten Jahr für April 09 beworben hatte, aber eine Absage erhielt. Diese Stelle sei immer noch nicht besetzt, und bei vorhandenem Interesse solle ich mich melden. Das tat ich und fragte nach Info und Rahmenbedingungen, die ich auch nach Erinnerung an meine vorangegangene Mail nicht erhielt. Dafür kam gestern die Mail, dass ich den Job habe, und heute die Mail der Uni, ob ich mich unter erläuterten Rahmenbedingungen weiterhin bereit erklären würde, spätestens Ende September nach Japan überzusiedeln. Bin ich das, frage ich mich. Ich habe diese Nacht kaum bis mies geschlafen, fühle mich wie ein Zombie. Und warum kann ich der japanischen Gedankenstruktur immer noch nicht folgen?

Ja, panisch!!!

« Previous Entries