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Follow the Pink Rabbit

An einem Ort, an dem etwas errichtet wird, habe ich heute diese Bilder geschossen. Doch hierzu passt irgendwie “Art must destroy” von AMERICAN LEAD GUITAR, wie ich finde. Erneut LG an Herrn P.Sch. und die Stadt meiner Geburt.


Abrakadabra, Asobiba

Oftmals ohne ersichtliche Funktion oder erlebnisreiche Vielfalt für kindliche Neugier, so sind hier viele Spielplätze im Lande. Neuere, kindgerechtere sind langsam im Kommen, doch der übertriebene Sicherheitswahn schränkt auch hier das eigene Entdecken der körperlichen Fähigkeiten, wie zum Beispiel Kraft oder Balance, sehr stark bei der Entwicklung der Spielplätze ein. Oft sind es wieder mal “Dinge”, die einfach nur süß anzuschauen sind und in der Ecke stehen. Auch an Spielwaren sind nach meinem Eindruck größtenteils Sachen allenfalls zum einmaligen Zusammenstecken designt, danach stehen dann die entsprechenden Monster, Mutanten und Roboter im Regal zu Hause. Überhaupt wundere ich mich immer wieder, dass auch bei Sonnenschein oder wärmeren Temperaturen nicht mal am Wochenende Kinder auf hiesigen Spielplätzen anzutreffen waren. Müssen die alle immer Hausaufgaben machen, lernen oder am Klavier verrückt werden? Oder hat die Spielkonsolen-Kultur hier alle fest im Griff? So oft ich auch zu unterschiedlichen Tageszeiten schon an diesem Spielplatz am nahe gelegenen Flussufer vorbeigefahren bin, noch nie habe ich Kinder hier spielen sehen.
Mal sehen, was ich zukünftig noch so an Spielraum entdecken werde.


Aufbruch in ein neues Jahrzehnt


(youtube / The Slew: It’s all over)
Happy new year to all, my friends.


Panisch!

Über das JET-Programm habe ich hier bereits geschrieben. Bei meiner ersten Bewerbung erhielt ich die Chance für ein komplexes Interview in der Japanischen Botschaft in Berlin. Meine damalige Freundin hatte sich ebenfalls beworben und gelangte auch in die Interviewrunde. Sie erhielt den Job, beendete ehrgeizig und fix ihr Studium und flog von dannen. Ich bewarb mich ein zweites Mal, doch entgegen der Aussagen, dass man bei der zweiten Bewerbung gute Chancen hätte und eher berücksichtigt werden würde, erhielt ich nicht mal eine Absage oder meine Unterlagen zurück. Aus verschiedenen Gründen ging die damalige Beziehung in die Brüche.

Einige Bewerbungen an diverse japanische Universitäten folgten, blieben jedoch ergebnislos. Vor einem Monat erhielt ich über ehemalige Kontakte eine Nachricht über eine Ausschreibung einer Uni, an die ich mich bereits im letzten Jahr für April 09 beworben hatte, aber eine Absage erhielt. Diese Stelle sei immer noch nicht besetzt, und bei vorhandenem Interesse solle ich mich melden. Das tat ich und fragte nach Info und Rahmenbedingungen, die ich auch nach Erinnerung an meine vorangegangene Mail nicht erhielt. Dafür kam gestern die Mail, dass ich den Job habe, und heute die Mail der Uni, ob ich mich unter erläuterten Rahmenbedingungen weiterhin bereit erklären würde, spätestens Ende September nach Japan überzusiedeln. Bin ich das, frage ich mich. Ich habe diese Nacht kaum bis mies geschlafen, fühle mich wie ein Zombie. Und warum kann ich der japanischen Gedankenstruktur immer noch nicht folgen?

Ja, panisch!!!


Reiselektüre Italy

Teilweise kam es mir auf meiner Reise ja auch so vor, als ob ich mich durch die Zeit bewegen würde. Auch meine Reiselektüre beschäftigte sich mit diesem Thema und das auf eine sehr angenehme und schöne Weise. Eine wundervoller Erzählstil, wie ich finde, der das Buch ” Die Frau des Zeitreisenden” konsequent bis zum Ende durchzieht. Ich hatte es auf der Zugfahrt von Bari nach Neapel angefangen zu lesen, woraufhin es mir die Nächte in meiner Unterkunft auch noch aufregend gestaltete. Bisher habe ich es noch nicht zu Ende gelesen, weil ich mir wünsche, dass es noch weiter geht. In dem schönen Einband sieht dieses Buch ein wenig nach Frauenlektüre aus, was aber definitiv nicht stimmt, allein, weil der männliche Hauptcharakter eindeutig männliche Züge aufweist. Für die männlichen Anteile der Leser dieses Blogs, die auch das SF und der Aspekt der Zeitreise interessiert: Lest es!

Auf der Suche nach Rezensionen bin ich dann gerade auch auf die anstehende Premiere des gleichnamigen Filmes aufmerksam geworden. Und siehe da: Eric Bana spielt die Hauptrolle. Doch den will ich erst im neuen “Star Trek” sehen, auf den ich sehr gespannt bin.


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