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All over again

The last view days finally without, but when i opendend the curtains in the morning it was like watching a time-loop all over again. The humidity makes it feel like walking on the surface of pudding. At least before sinking in.

Alles mit iphone.


Aufbruch in ein neues Jahrzehnt


(youtube / The Slew: It’s all over)
Happy new year to all, my friends.


Sachlage

Gerade habe ich mich dann wenigstens zum Einkauf aus dem Haus gequält, was sich auch als Qual entpuppte. Für den Weg zum Einkaufszentrum brauche ich normalerweise 10 Minuten zu Fuß, bzw. 5 mit dem Rad. Doch aufgrund der Wetterlage dauerte ein Weg heute doppelt so lange. An Rad fahren ist nicht einmal zu denken. Auf den Straßen Chaos, vor allem da, wo Autos aus Nebenstraßen versuchen, auf die befahrerenen Straßen zu kommen, welche überfüllt waren. Ebenso das Einkaufszentrum, in dem die Hölle los war. Lediglich die Wege direkt am Center oder um den dazugehörigen Parkplatz herum werden vom Schnee befreit, der restliche Weg dahin war ein Abenteuer aus Schnee, Wasser und Matsch. Interessanterweise zucken dazu Blitze über einem und der Donner hallt beharrlich.


Da inna hood

Wochen später…


Einzug

Heute habe ich endlich den Schlüssel für meine Wohnung erhalten, was der Pendelei zwischen Guesthouse oder Hotel und der Uni endlich ein Ende setzt. Die Butze befindet sich nur 10 Minuten mit dem Bus von der Universität entfernt, der aber in den Abendstunden arg weltfremde Fahrtzeiten aufweist. Bis ins Stadtzentrum von Kanazawa sind es mit dem Bus dann auch ca. 20 Minuten, wobei in den Abendstunden nach ein paar Bier zu europäischen Ausgehzeiten definitiv ein Taxi angesagt sein wird.

Am Wochenende waren Kollegen und ich mit etwa 20 Studenten zu einer sogenannten nomihodai, die von Studenten sehr geschätzt wird, da relativ preiswert Getränke und kleinere Snacks dazu gereicht werden. Für Europäer allerdings ist es eher eine stressvolle Tortur. Um es zu verbildlichen: Wir betraten das Restaurant gegen 18:15 Uhr und wurden durch die letzte Bestellmöglichkeit gegen 19:45 Uhr darauf aufmerksam gemacht, dass wir uns zu verabschieden hätten. Das ist nicht wirklich gemütlich zu nennen, war mir aber auch schon von früheren Aufenthalten her bekannt. Danach teilte sich die Gruppe in Karaokegänger und Leute, die weitertrinken wollten auf. Ich schloss mich der zweiteren an, da auch noch zwei Kollegen dabei waren. Wieder landeten wir in einer Bar, in der ich schon in der Woche davor war. Dort gibt es zu den Getränken immer Erdnüsse und man wirft die Schalen einfach auf den Boden, was dem Trittgefühl nach zu urteilen schon seit Jahren der Fall ist. Durch das schummerige Licht fällt zum Glück nur dies auf, danach allerdings weiß man am nächsten Tag zumindest, wo man war, denn aus Schuhen oder Hose rieselt der Rest der Sause des Vorabends auf den Wohnungsboden.

Ich verbrachte wieder mal eine Nacht in einem absurden Hotel, in dem die Türen so niedrig waren, dass es aussah, wie in Szenen des Films “Being John Malkovich”. Die Zimmerausstattung war auch klassisch vom Ende der 80′er in diversen Brauntönen gehalten, wobei eine Nachttischvariation mit diversen spielerischen Elektroelementen mit durch die Radiofunktion den Abend mit Hits aus den 30′er und 40′er Jahren versüßte. Leider hatte ich keinen Whisky zur Hand oder eine entsprechende Hotelbar vor Ort, denn das hätte prima zur Atmosphäre gepasst. Dann noch das neue Buch von Murakami Haruki, bevorzugterweise auf Englisch oder Deutsch dazu, und der Abend wäre perfekt gewesen.

Morgen Abend also folgt die erste Nacht in der neuen Wohnung, in der dann allerdings nur ein Futon sein wird. Der Rest muss nach und nach zum Basecamp ausgebaut werden. Zumindest habe ich heute auch den Gasanschluss freigeschaltet und eine Gaskochplatte dazu bekommen, so dass ich endlich morgens einen vernünftigen Kaffee machen und sonst auch mal wieder kochen kann.


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