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the real tilt “tiltman”

 
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…haben die verstorbenen Berühmtheiten und Persönlichkeiten der letzten Tage nicht eingenommen. Diverse Todesursachen standen an der Tagesordnung. Farrah Fawcett erlag einem Krebsleiden, Michael Jackson seinem Leben, ein weiterer, hier kurz nachträglich vorzustellender Herr, einem Herzversagen.

Die Rede ist hier von Sky Saxon, dem ich vor längerer eigentlich nur durch eine arg coole CD-Compilation begegnet bin, auf der er mit Songs vertreten ist. Der wunderschöne Song “Can’t Seem To Make You Mine”, hier offensichtlich Playback deluxe seinerzeit, ist einer der softeren Gangart. Mir geht es hier nun nur noch um den Song, der ebenso im Regal steht und den Titel dieses Eintrages ausmacht:

Eine adrette Live-Version von 2008 ist ebenso zugänglich bei dem neuen Musiksender-Ersatz.

Das Treffen letzte Woche mit der GEW war wieder ein Schlag in die Magengrube. Kaum Leute, die sich eingefunden hatten, bis auf geschätzte 20 Personen.

Kurze Vorgeschichte, die nur meine private Bildungsinstitution betrifft:

Auf dem letzten Treffen der GEW war auch unser pädagogischer Leiter anwesend, warum auch immer. Rein zufällig kam nach Eingang der Mail zum neu angepeilten GEW-Treffen eine Rundmail zum Lehrertreffen am gleichen Tag. Merkwürdig, nicht wahr?

Wir organisierten eine Unterschriftensammlung, um dem entgegen zu wirken und einen anderen Termin zu vereinbaren. Das gelang zumindest. Allerdings erfolgte die Ernüchterung stehenden Fußes, da beim Treffen der GEW dann 4 von ca. 20 Honorarkräften unsererseits anwesend waren. Ob das nun an Arbeitszeiten zu dieser Stunde, Angst um den Job oder purem Desinteresse lag, ist eine gute Frage. Die Vermutung, dass der Job meist von Frauen mittleren Alters zur Taschengeldverbesserung betrieben wird, geistert gern mal durch die Köpfe und Gesprächsrunden jenseits der zitierten Seiten hier.

Jedenfalls war der “Kampfgeist” nicht wirklich zu spüren, zumal wirklich alle Angst haben, auch diese wenig abgesicherten Arbeitsplätze durch erkennbares Engagement zu verlieren. Bittere Wahrheit, die von einem anwesenden “Spät-’68er” gerechtfertigt bemängelt wurde.

Makaber ist auch die Tatsache, dass das uns betreffende und zu schaffen machende Gesetz zur Rentenversicherung aus dem Jahre 1904 stammt. Solange also seitens des Arbeit-, bzw. Auftraggebers da nicht anteilig etwas übernommen wird, sieht es auch in der Zukunft düster aus. Wieder einmal eine schallende Ohrfeige für Vater Staat, die zwar laut knallen würde, aber leider von anderen Effekten überschallt wird.

Nur Fallbeispiele wie hier würden laut GEW auch die Medien auf den Plan rufen und die Öffentlichkeit auf die Situation aufmerksam machen. Wer sich dazu bereit erklärt, wird wahrscheinlich so enden, wie eine Kassiererin, die einen alten Pfandbon einlöst. Im aufgezeigten Fallbeispiel wird übrigens noch mieser bezahlt, was aber nicht das Thema wäre, wenn soziale Absicherung allgemein und für alle Honorarkräfte gesichert werden würde. Nur, um dies an dieser Stelle wiederholt in den Vordergrund zu stellen.

Ein letztes Mal und zum krönenden Abschluss der Thematik dieses Blog-Beitrages, die Aussage aus einem Gespräch der Münchener Honorarkräfte für Integrationskurse mit dem BAMF. Ein wenig aus dem Kontext gerissen und wissenschaftlich nicht 100& korrekt, aber auf den Punkt gebracht: “…,dass unsere Arbeit wertvoll und wichtig ist, aber bitte schön doch nichts, worauf man seine Zukunft aufbauen sollte!”

Bittere Wahrheit, aber wahr.

Mir geht mein Job langsam an die finanzielle und nervliche Substanz, was wiederum dazu führt, dass ich an meinem letzten bisschen Verstand zweifele. Das wollte ich schon lange mal für mich in Worte gefasst und auch hier wiedergegeben haben. Denn dafür ist dieser Blog auch gedacht. Aber um es sachlich aufzuweisen und ohne Umschweife auf die harten Fakten zu sprechen zu kommen, hier eingangs ein paar grundliegende Informationen. Dabei sind einige meinerseits nur ergänzt worden. Dass es sich hierbei nicht nur um meine Situation, sondern der vieler Kollegen handelt, sollte dabei klar sein. An den aktuellen Streiks im Erziehungs- und Bildungssektor sind wir bisher nicht beteiligt, was aber dringendst geändert werden sollte. Und zwar vor den anstehenden Wahlen, bzw. bevor auch diese Aufmerksamkeitswelle verebbt.

  • Honorardozent – ohne Festanstellung
  • - zu sein bedeutet formal:

    a) von der Auftragslage abhängig zu sein (im konkreten Fall mit Verträgen auf Monatsbasis)
    b) die Last der Renten und Krankenversicherung alleine zu tragen (im konkreten Fall der entscheidende Knackpunkt)
    c) ohne tarifliche Vereinbarungen zu arbeiten (miserable Honorare bei gleichzeitigem Verdienstausfall bei Krankheit und in den Ferien (im konkreten Fall auch an Feiertagen)
    d) unbezahlte, bis unnachvollziehbare niedrig entlohnte Stunden (im konkreten Fall im Rahmen der Vor- Nachbereitung und der Korrektur von Hausaufgaben und Tests)

    Zudem befinde ich mich aufgrund meines Status leider auch in der höchsten Steuerklasse.

    Warum das alles aberwitzig bis grotesk in vielerlei Hinsicht ist, kann man sich hier in zusammengefasster Form vor Augen führen lassen.

    Abgesehen vom drastischen Anstieg der Opportunitätskosten und der zu Tage tretenden Kollateralschäden: Zwischen Kopfschütteln, welches Headbanging gefährlich nahe kommt, und dem Versinken im Phlegmatismus, haben die oben erwähnten Rahmenbedingungen auch andere interessante Nebeneffekte und Konsequenzen hervorgerufen.

    Kurz gesagt:

    Der Job macht Spaß, aber für mich persönlich keinen Sinn mehr.

    Ein Gebäude der Metropole Tokyos ist mir besonders ans Herz gewachsen. Der Komplex „Tower-Records“ lässt das Herzen eines Musikfans rasen und ihn tranceartig durch diverse Abteilungen und Etagen wandeln. Wer dem Link folgt wird entdecken, dass japanisches Web-Design arg unübersichtlich erscheint. Dies ist leider Fakt und nicht nur durch die japanische Schrift so, denke ich.

    Es waren jedenfalls viele Stunden, die ich dort verbracht habe. Manchmal, um gezielt etwas zu kaufen, an anderen Tagen nur, um etwas zu entdecken oder die vielen Hörstationen abzuklappern. An den meisten konnte man sich durch komplette Alben hören, nicht so wie im „Geiz ist geil“- Universum in Deutschland, das sich anscheinend auch auf den Geisteszustand auswirkt. Meist zog mich die Independent oder Rock-Abteilung in ihren Bann. Nur die Kombination aus Dönerwagen vor dem Eingang und Häagen Dasz ein paar Schritte weiter, rettete mich quasi vor dem Verhungern.

    Das Album aus dem Genre Hip-Hop der „Kick the can Crew“ war der Burner und Soundtrack meines Austauschjahres. Meiner Meinung steht ihr Style dem von „Fettes Brot“ sehr nahe. Bereits bei der Namensgebung wird einem klar, dass sich die Szene vor Ort sich ihre eigenen Regeln geschaffen hat. Doch eigentlich ist wieder alles nur perfekt adaptiert, bzw. mutiert. Ein paar Highlights, wenn auch älterer Natur möchte ich euch nicht vorenthalten.


    (Nitro Microphone Underground – Straight From the Underground)

    Rhymester – This Y’all, That Y’all (feat. Super Butter Dog)

    Rhymester – We Love Hip Hop


    (PV SOUL SCREAM feat RINO HIPHOP2ZEROOO)

    Keine Sorge: Ich verstehe auch nicht alles! – Nicht nur, weil es oftmals derben Slang beinhaltet, sondern weil meine Sprachkenntnisse arg einrosten. Dennoch prescht der Sound gut vorwärts und der Rhythmus treibt ebenso. Viel Spaß beim Hören!