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Radologie und Radologen

Also, ich war seinerzeit hier, was man sich aber mal bei googlemaps ansehen sollte, um sich so auch mal die nähere Umgebung ansehen zu können. Auf die ersten mehr oder minder verzweifelten Abende, ausgestattet mit diversen Kaltgetränken auf hiesigen Spielplätzen in den lauen Abendstunden, in Begleitung von trimmtrabb zurückblickend, kann ich auf jeden Fall behaupten, dass etwas vielversprechendes wie dieses nicht in unser Blickfeld geriet.

Naja, immerhin sind wir ab und an wenigstens auf dem Gepäckträgern unserer mamachari‘ gefahren. Auf meiner optischen Beliebheitsskala liegt zu beobachtende Fortbewegungsmöglichkeit derzeit jedenfalls auf Platz eins. Wer sich nun für diese Räder interessieren sollte und es nicht sowieso schon weiß: Früher nannte man es wohl Kunstrad, heute jedoch Fixie.


The Eternal

Zugunsten meines Urlaubs habe ich die Karten für das Konzert versteigert. Doch die neue Platte kommt schon Anfang Juni raus, was mich jetzt schon freut. Vor allem, wenn noch mehr Songs wie Antenna darauf zu hören sein sollten. Das Artwork des Covers passt jedenfalls zu diesem Song, wie ich finde.

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Endlich haben auch Teenage Fanclub wieder gebastelt, wie man ihrem Blog entnehmen kann. Auf einigen Festivals werden sie diesen Sommer auftreten. Unter anderem auch auf dem SUMMERSONIC in Japan, wo auch Sonic Youth einen Gig spielen. Ein Typ für Festivals war ich eigentlich noch nie, aber eines in Japan würde ich mir schon gerne einmal antun. Das FUJIROCK wäre eines, bei dem auch die Umgebung dazu stimmt.


Itamu

Am letzten Tag meines Urlaubs, einem der wenigen Tage, an denen ich mich mit Sonne konfrontiert sah, ging plötzlich nichts mehr. Der tiltman bekam Rückenschmerzen in einer bis dato unbekannten Dimension und befand sich in der absurden Situation, die Sonne genießen zu wollen, aber sich nicht mehr wirklich bewegen zu können. Nach ein paar Hexenschüssen im letzten Jahr war es eigentlich kein unbekannter Zustand, doch noch nie war es derart schmerzhaft gewesen. Es war eine groteske Sitatuation, da ich zeitweise mit Tränen in den Augen lachend am Meer in der Sonne stand. An der Promenade mit den Cafes saßen Italiener mit gleichausssehenden ‘70er Porno-Sonnenbrillen, staksten Italienierinnen mit hochhackigen Schuhen über holpriges Pflaster und ich versuchte mich halbwegs aufrecht und Stolz bewahrend durch sie hindurch zu bewegen, um zum Auto zu kommen. Noch absurder war dann die Situation Schwiegermutter in spe den nackten Hintern zu präsentieren, um sich eine Spritze verpassen zu lassen. Ich höre mich jetzt noch verzweifelt giggeln.
Grenzwertig bis absolut tiltig wurde es dann jedoch, als ich mich wieder an der Heimatfront befand, an der ich mich dann nach einem weiteren Tag endlich zum Arzt schleppte und dort wegggeschickt wurde, da an diesem besagten Nachmittag keine “Kapazitäten” vorhanden seien und man mich auf den nächsten Tag verschieben müsse und zudem ja auch kein Termin vorhanden sei. Abstrus dann auch die Situation am darauffolgenden Tag, nach X-Ray und Gespräch, als mir ein Medikament und Krankengymnastik verschrieben wurde. Therapeuten dürfen nicht mehr empfohlen werden, da dies wohl unlauterer Wettbewerb ist. “Schauen Sie in die Gelben Seiten”, die flapsige Ausssage der Sprechstundenhilfe. Perplex zog ich von dannen. In einer Apotheke in meiner Nachbarschaft bekam ich dann zumindest einen Tipp, doch in der angegebenen Praxis wären erst wieder ab dem 20.5. Termine frei gewesen. Ich musste mir zum Trost, und um nicht ad hoc lauthals zu schreien, erstmal ein Stück Kuchen gönnen. Mittlerweile habe ich sechs Termine in einer anderen Praxis ergattern können und zurzeit auch keine Schmerzen mehr. Doch ich muss es an dieser Stelle auch nochmal schriftlich für mich zusammenrechnen: Ich zahle als Honorarkraft 330,- € Krankenkasse pro Monat, die Quartalskosten liegen bei 10,- €, das Rezept kostete mich 5,- € und die Zuzahlung für die KG wird bei ca. 20,- € liegen, was zusammen 365,- € macht. Allein durch diese Tatsache kann man schon wieder diverse Schmerzen empfinden, bei psychischen angefangen.

Ob mich ein Psychologe auch wegschicken würde?


Reiselektüre Italy

Teilweise kam es mir auf meiner Reise ja auch so vor, als ob ich mich durch die Zeit bewegen würde. Auch meine Reiselektüre beschäftigte sich mit diesem Thema und das auf eine sehr angenehme und schöne Weise. Eine wundervoller Erzählstil, wie ich finde, der das Buch ” Die Frau des Zeitreisenden” konsequent bis zum Ende durchzieht. Ich hatte es auf der Zugfahrt von Bari nach Neapel angefangen zu lesen, woraufhin es mir die Nächte in meiner Unterkunft auch noch aufregend gestaltete. Bisher habe ich es noch nicht zu Ende gelesen, weil ich mir wünsche, dass es noch weiter geht. In dem schönen Einband sieht dieses Buch ein wenig nach Frauenlektüre aus, was aber definitiv nicht stimmt, allein, weil der männliche Hauptcharakter eindeutig männliche Züge aufweist. Für die männlichen Anteile der Leser dieses Blogs, die auch das SF und der Aspekt der Zeitreise interessiert: Lest es!

Auf der Suche nach Rezensionen bin ich dann gerade auch auf die anstehende Premiere des gleichnamigen Filmes aufmerksam geworden. Und siehe da: Eric Bana spielt die Hauptrolle. Doch den will ich erst im neuen “Star Trek” sehen, auf den ich sehr gespannt bin.


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