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O.S.T. Italy

Leider sind es nur zwei Wochen geworden, da alle Flüge entweder zu spät oder noch teurer geworden wären. – Aber insgesamt war es, trotz des trüben Wetters, ein wunderbarer Aufenthalt in Süd-Italien. Viele Plätze, im wahrsten Sinne des Wortes, aber auch viele Orte habe ich kennen gelernt und bewundert. In der Stadt Bari, in der ich ankam, entdeckte ich an einem der regnerischen Tage eine CD von “Julie’s Haircut” in einem der zahlreichen Buchläden. Diese gefiel mir beim ersten Hören sofort und ich habe sie zum Soundtrack des gesamten Aufenthaltes erkoren, obwohl ich sie erst jetzt komplett durchhören kann.

Da ich gerade auch beim Thema “Geschäfte” bin: Mir fiel auf, dass es nicht derart Kaufhaus beseelte Innenstädte, wie hier in Deutschland gibt. Viel mehr sind es kleinere Geschäfte des Einzelhandels, die das Stadtbild beherrschen. Mir hat dies definitiv besser gefallen. Da habe ich jetzt ein verschmitztes Grinsen im Gesicht, denn am auffälligsten waren die zahlreich vertretenen Läden für Unterwäsche, die ich bisher in keinem anderen Land in solcher Hülle und Fülle wahrgenommen habe. Trendfarbe ist in diesem Frühjahr in allen Mode-Boutiquen leider LILA, auch für den Mann. Lila Hosen, Hemden, Socken, Jacken, Pullover usw.. Für Männer finde ich diese Farbe allerdings unerträglich, denn schon Kerle in rosafarbenen Polohemden, am besten mit hochgestelltem Kragen, üben durch die reine Optik einen Brechreiz aus. – Doch jedem das Seine.

Bilder in Kürze.


Ganz schön Link

Die Überschrift des Posts ist wahrscheinlich irreführend. Das liegt definitiv an diesem Artikel aus der taz, der von der Bloggerkonferenz re:publica in Berlin berichtet. Interessant, wie ich finde. Denn es wurde im Rahmen der Artikelerstellung auch ein ironisch angehauchter Kommentar zum Themenkomplex Verlinkungen abgegeben.
Dabei ist doch in diesem Leben mittlerweile irgendwie alles miteinander verlinkt. Kennst du den, kennst vielleicht auch den. Interessiert dich das, interessiert dich auch das. Kaufst du dieses, dann vielleicht auch jenes usw. Nach fünf Jahren Dorf und näherer Umgebung habe ich mir vorgenommen, endlich mal wieder hier raus zu kommen. Decke-Link-Kopf-Link-Fall. – Und das schon seit längerem. Nicht mal meinen Abschluss, genau vor einem Jahr, habe ich gebührend gefeiert oder letztlich als solchen wahrgenommen. Job nervt, Finanzen nerven, Stagnation nervt, Liebesleben nervt etc.. Verlinkungen nerven.

Frühlingssonne macht es offensichtlicher.

Ziel: Italien. Hinflug gebucht. Keinen Plan, wenig Geld. Bleiben, so lange wie es möglich ist. Fotos werden eventuell über Verlinkungen einsehbar sein.


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