Wrong
An dieser Stelle habe ich nach dem Text des Liedes mal das dazugehörende Video eingefügt.
Nach dem zwar inhaltsschwangeren, aber eher ruhigen Sound wäre dann auf einer aktuellen Version eines Mix-Tapes von mir wohl dieser Song gekommen.
An dieser Stelle habe ich nach dem Text des Liedes mal das dazugehörende Video eingefügt.
Nach dem zwar inhaltsschwangeren, aber eher ruhigen Sound wäre dann auf einer aktuellen Version eines Mix-Tapes von mir wohl dieser Song gekommen.
Draußen verkrümelt sich der Winter trotz der Tänze der Narren zu seinem Abschied nur sehr zögerlich. Zwar trauen sich schon langsam Osterglocken und Krokusse an die Oberfläche, aber Schneeglöckchen scheinen irgendwie ausgestorben zu sein, oder habt ihr welche wahrgenommen? Und waren das nicht früher wesentlich mehr?
Während also hier noch jeder gegen die trüben Zustände ankämpft, tanzen die Leute in Salt Lake City, im US-Staat Utah vielleicht nicht wirklich, aber Filme sehen sie zurzeit verdammt viele. In einem eben dieser, hat ein Mann seinen Weg gefunden, sich mit diversen Elementen auseinanderzusetzen. Er schwimmt. Allerdings hat er sich dazu entschieden, den Amazonas zu durchschwimmen. Diesen wahren Kraftakt hat er mit Unterstützung seines Sohnes hinter sich gebracht. Ein Filmteam bannte das leise Spektakel und auf dem Sundance-Festival in diesem Jahr hatte der Film seine Premiere. Es wird noch ein wenig dauern, bis wir uns diesen Film auch in unseren, alles andere als tropischen Gefilden, werden ansehen können. Aber ich werde dann auf jeden Fall dabei sein.
De Zoch kütt und fährt zum Glück nicht an meinem Haus vorbei. Rosenmontag steht abfahrbereit auf Gleis 1 und alle Fahrgäste sind schon seit dem 11.11. mit Reisevorbereitungen beschäftigt. Als Ruhrpottler im Rheinland ist man zum Höhepunkt der Karrnevalszeit immer ein wenig skeptisch, wie man dem denn so begegnen soll.
Ich hatte mich gestern dann auch für einen Zug entschieden, aber der brachte mich nach Hause und ließ mich schmunzelnd auf dem Sofa zurück. Der Film “The Station Agent” entpuppte sich dabei als Glücksgriff, nachdem ich so viele Male zuvor an ihm vorbeigelaufen war. Eine liebevoll aufbereitete Hommage an Liebhaber von Zügen verpackt in einen lebensnah abstrusen Erzählstrang, der wirklich wunderbar gespielt wurde. In der Verbindung mit dem Kichererbsen-Curry, welches es zu dem Filmabend gab, unschlagbar. Der französische Film “99 francs” wurde optischer Hauptgang, der ebenfalls sehr zu empfehlen ist. Er ließ mich oft prustend mit offenem Mund da sitzen und ist meiner Ansicht nach auf seine eigene Art das Update zu “Natural Born Killers”. Die Extras waren teilweise auch kaum zu übertreffen in ihrer Darbietung. Überraschung Nummer zwei des Abends. Da ich dann immer noch nicht müde war, folgte dann “Be kind, rewind“, dem ich immer sehr skeptisch gegenüberstand. Doch auch dieser versprühte seinen eigenen Charm im Endeffekt, da er ohne große Effekte auskam. Schöner Grundgedanke und auch sehenswert, obwohl ich etwas anderes erwartet hatte. Wenn ihr also nicht wisst, was ihr euch mal anschauen könntet, dann traut euch. Es lohnt sich!
Abends höre ich in der letzten Zeit wieder gerne Musik, um dabei dann einzuschlafen. Schon früher habe ich das gerne mit meinem AIWA-Walkman gemacht, heute ist es ein Sony NWZ A 828, den ich mir vor einigen Monaten nach langem Überlegen gegönnt habe. Gestern Abend ist mir dann, da muss ich an dieser Stelle “glücklicherweise + endlich” hinzufügen, das Album von “The National” vor dem Schlaf aufgefallen. Da gestaltete sich der Song “Mistaken for Strangers” dann als Ausgangspunkt für die Repeatfunktion. Absolut toll, auch das Video dazu passt.
(Artist: The National / Song: Mistaken for Strangers / 2007)
Noch schöner dann die Entdeckung bei geöffnetem Fenster, Sonne, Espresso und Müsli heute Morgen. Bei der Videosichtung stieß ich dann auf ein schönes Projekt aus Toronto, natürlich schon etwas betagterer Natur, bei dem ein paar interessante Künstler sich präsentieren. Mal abgesehen vom auffälligen Namen, hat es mir die Band “Holy Fuck” mit ihrem Song “Lovely Allen“, der live auch echt eine Wucht ist, angetan. Doch auch der Song “Pour some sugar on me”, bei dem anwesende Interpreten zusammen spielen, ist ein wunderschönes Lied.