Tiltman Robots

the real tilt “tiltman”

 
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Admin-san sei Dank! Für die Zukunft dieses Blogs gerüstet, kann ich nun auch hier mit euch in neue Galaxien aufbrechen und bereits erforschtes Gebiet mit euch noch einmal besuchen.
Meine Freude möchte ich mit drei kleinen Filmbeiträgen zum Themenbereich “Understatement deluxe” zum Ausdruck bringen.

Die Reihe ist insgesamt mehr als empfehlenswert. Ich weiß nicht recht, wie ich mich davor verbeugen soll. Danke!

Eines der Highlights, und mein persönlicher Favourit zugleich, behandelt das Thema Origami:

Und für Liebhaber der japanischen Küche:

Es kann dich an jedem Tag erwischen. Du kannst es nicht kontrollieren. Du hast den totalen Blues, kippst starke alkoholische Getränke in dich hinein und legst deinen schweren Kopf auf die Tischplatte. Doch irgendetwas fehlt noch zu deinem Unglück. Hier kannst du deinen Schmerz mitteilen, deine Nachbarn an deinem Weltschmerz teilhaben lassen. Du hast ihn, den totalen Blues.

Irgendwann, wenn du dich ausgeheult hast, du nur noch laut werden willst.- Dann wird es dich vielleicht wurmen, keine 3 Akkorde auf einer  Guitarre spielen zu können. Das ist jedoch kein Grund weiter rumzujammern und weiterhin dem Blues zu frönen. Denn ich kann dir helfen, bzw. ein paar  Tasten können es. Klau dir ein paar Sicherheitsnadeln. Steck sie wenigstens durchs Knopfloch deines nassen und verrotzten Hemdes: Be a Punk right now and here.

Hast du es dann endlich hinter. Geh dich waschen, nutze ein Peeling- Duschgel deiner Wahl. Etwas mit Cool-Down Effekt. Dann stell zuerst das Wasser auf maximal ertragbare Hitze. Spür, wie es dir vom Kopf herunter  den Nacken hinabläuft. Dann, ohne darüber nachzudenken: Leg den Hebel der Armatur nach rechts, denk nicht nach. Und nun sing. Sing schon, du Blues-Popel-Punk-Duschrocker.

 

Helden. Nicht wir sind Helden, sondern die sind es. Und damit meine ich "Sonic Youth". Denn sie fliegen immer noch schneller, höher und weiter als die meisten anderen. In der Liga der Noise-Pop-Gerechtigkeit sind sie ein Amalgam aus allen meinen Gitarren-Traeumen inc. Melodiemodi.

 Davon konnte ich mich erneut vorletzte Woche überzeugen, als sie in Köln zu Gast waren. Nach dem in vielerlei Hinsicht eigentlich unübertreffbaren Konzert seinerzeit im "Akasaka Blitz" in Japan, konnte ich sie endlich wieder einmal live sehen. Das Publikum hier unterschied sich dabei sehr von dem in J-Land. Eindeutig konnte man hier mehr Fans aus alten Tagen optisch ausmachen. Schon lange habe ich mich auf einem Konzert nicht mehr so wohl gefühlt. Graue bis weiße Haare, so weit das Auge reichte. Ich habe mich schlagartig derart jung gefühlt, dass ich mir ein Band-Tshirt gekauft habe.

Original:

Liebevolle Interpretation von Young@Heart:

Weniger wohl habe ich mich dann heute auf meiner persönlichen "Tour de Schwitz" gefühlt. Gedopt mit zwei Bananen, zwei Nektarinen und dem Saft einer arg sauren Zitrone, habe ich mich auf den Weg gen Kaiserswerth und Lank-Latum gemacht. Es macht einen Heidenspaß mit meinem neuen Flitzer über die Piste zu sausen. In weiser Voraussicht bin ich auch erst am späten Nachmittag gefahren. Allerdings waren auch zu dieser Zeit noch zu viele Sonntagsgerechtigkeitsfahrer auf beiden Seiten des Rheins unterwegs. Das ist eigentlich auch kein Problem. Nur, dass kackendreiste Rentner gern mal Auge-in-Auge auf mich zukommen, dabei nebeneinander an Spaziergängern v–o–r–bei—–prrrrrrrrr–e-sch-e-nnnnnnnnn, und es dann auch noch wagen mich zu beschimpfen. Was habe mich mit ihrer Unsicherheit auf dem Rad zu tun? – Heute zweimal passiert. Und ich fahre definitiv auf der rechten Seite. Schnell, aber sicher und bestimmt. Und überholen bedeutet auch beim Rad fahren, dass man schneller sein muss, als die Leute die man überholen will. Dafür muss man schon mal schalten und kräftiger in die Pedalen treten. Es heißt überholen, nicht ü–ü–be–rrrrrrrr–h-ooooo-len und den Weg allein beanspruchen. Umsehen wäre auch eine feine Sache.

Letzte Woche war es eine Hundebesitzerin und Mutter, die ihren Köter an ca. 3 m langer Leine quer über den Radweg laufen ließ. Kam von rechts auf den Uferdamm geprescht, bremste mich mit ausbrechendem Hinterrad aus und hatte noch große Fresse. Habe sie gefragt, ob sie ihre Kids auch einfach auf eine befahrene Straße laufen lassen würde.

Zumindest hat mich der Reizlevel gut vorangebracht. Und ja: Ich habe eine Klingel am Rad und einen Helm beim Fahren auf.