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DB- La haine

Bienhereux ceux qui croient à l’amour plus qu’à la haine.
Glücklich diejenigen, die mehr an die Liebe, als an den Hass glauben.

 

Musste gerade wieder einmal meine nur noch rudimentär vorhandenen Französischkenntnisse überprüfen. Dabei bin ich auf dieses wunderschöne Sprüchlein gestoßen. Und eigentlich hasse ich die Deutsche Bundesbahn ja auch nicht, ich verabscheue sie nur langsam zutiefst. Ich würde sie liebend gerne ignorieren können, aber ich bin in gewissem Umfang von ihr abhängig.

 

Am Samstag bin ich mit meinem neuen Rad in die Bahn gen Köln gestiegen. Vorher habe ich wieder den Kampf mit den Automaten im Hauptbahnhof ausgestanden. Ein freundlicher DB-Automaten-System-Erklärer, der wohl kurz vor der Pensionierung oder dem verdienten Feierabend stand, meinte lapidar, dass wohl „schon Adolf Probleme mit diesen Dingern hatte“. Auch beim freundlichen Helferlein funktionierten dann einige der gewünschten Funktionen nicht. Diese Tatsache hat mich dann kurzzeitig erheitert. Mit meinem Studi-Ticket das bis Langenfeld reicht, kostete die Fahrt für eine Person und Fahrrad in die Dom-Stadt dann 9, 20 €. Die Fahrkarte für mich 5, 70 € ab Langenfeld, 3, 50 € für das Rad. Da ich schon einige Male zuvor merkwürdige Preisdifferenzen zwischen den Rhein-Städten aussondiert hatte, verzichtete ich auf den Kauf eines Rückfahrt-Tickets am gleichen Tag.

Auf der heutigen Rückfahrt bekam ich dann wieder leichte Aggressionsschübe. Wieder am Automaten, diesmal wegen der Preisdifferenz. Denn die Rückfahrt, unter der Option Anschluss-Ticket gefunden, kostete mich nun plötzlich nur noch 4, 40 € + 3, 50 €. Also plötzlich nur noch 7, 90 €. Wie kann denn bitte die gleiche Strecke zwischen 2 Punkten auf der Hinfahrt mehr kosten, als auf der Rückfahrt? Wird das Gefälle in der Preiskalkulation berücksichtigt, oder ist die alberne Lokalfehde zwischen den zwei Städten ausschlaggebend? Oder habt ihr da noch eine weitere Idee?

 


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