Lecker
Iss mich!
…und zwar ist’s eher eine. Und zwar eine Frage: Bin ich der einzige, der vermutet, dass der aktuelle letzte Stromausfall eher provozierter, inszenierter Art war. – Also somit kein natürlicher, sondern ein mutmaßlich hervorgerufener? Ja, ich habe sehr viel X-Files gesehen seinerzeit…Na, und?
Was ist los in meinem Leben? – Ich muss viele Dinge machen. Ich muss ein Studium, genau genommen, exakt mein Studium zu Ende bringen. Da fehlt immer noch diese verkorkste Magister-Arbeit. Und drei mündliche Prüfungen. Möchten auch gerne von mir absolviert werden. Um jetzt nicht als hoffnungsloser Fall von Langzeitstudent abgetan zu werden, und mich auch selbst nicht in diese Schublade quetschen zu müssen; verdammt, ich habe immer verdammt noch mal dafür gesorgt, auch nebenbei praktische Erfahrungen zu sammeln. Habe immer nebenbei gearbeitet. Gute Jobs, interessante Jobs, vermeintlich relevante Jobs. Papiere für Klarsichtfolien. Klarsichtfolien für Ordner. Ordner für Regale und Kisten. Kisten für Ordnung. Wessen Ordnung?
Warum denke ich immer so viel? Denke ich zu viel? Oder denke ich eher zu wenig? Kann man das nicht mal abschalten, um sich auf eine einzige Sache konzentrieren zu können? Das wäre so schön. So schön einfach. Einfach mal weniger an Alles denken müssen. Alles macht alles so chaotisch und somit schwer überschaubar. Muss man denn immer nur noch multi-tasking machen müssen? Mieso?
Ich muss. Alle anderen wollen. Die Krankenkasse will, der Vermieter will. Mein Leben will, obwohl ich persönlich eher gern nur möchte. Meine Ruhe nämlich.
Last.fm wollte ich vorstellen. Vielleicht kennt ihr es ja bereits schon. Die anderen sollten sich dieses Mach-dein-Leben-schöner-Tool nun einmal vorknüpfen. Denn es lohnt sich. Es leben die Hilfsverben!!!
…doch zu viel Macht, tut selten gut!
In der letzten Zeit war ich ja weniger hier aktiv. Das liegt weniger an mangelndem Interesse meinerseits, als an meinem Spieltrieb. Johann mag mir da vehement widersprechen, aber es bereitete mir wenige Probleme, mein Geschlecht offen zu legen und innerhalb dieser Wahl über mangelnde Alternativen zu klagen. Daher bin ich nun der virtuellen Vereinsmeierei verfallen und nach Skype und MySpace zudem auch noch dem Studienverzeichnis in die Hände gefallen. Nach wie vor denke ich, es kommt darauf an, wie man es nutzt. Was will ich da, und wofür mach ich es eigentlich? Mir ist bewusst, dass die Offenlegung privater Daten ein risikofreudiges Unterfangen geworden ist. Doch nichtsdestotrotz sind genügend Einstellungen zur Kontrolle des eigenen Profils vorhanden.
Spaß steht meines Erachtens an erster Stelle. Danach kommt das Erhalten von Kontakten auf eine spielerische Art und Weise, denn leider habe ich kein Lego oder Playmobil mehr. Ich wüsste auch gar nicht mehr, wie ich mit diesem spielen sollte. Mit zunehmendem Alter, ging es mir schon damals immer mehr darum, einfach mit diesen Spielsachen etwas aufzubauen und das Spielareal immer zu erweitern.
Diese Möglichkeit bieten diese virtuellen Zeiträuber nun einmal. Wenn es wirklich hart auf hart kommen sollte, kann immer noch der Rechner runter gefahren werden und ein Kaffee mit reellen Freunden zusammen getrunken werden Auch das ist nichts anderes, als ein Zeitvertreib. Wenn auch ein sehr angenehmer. Also: Wenn ich nicht hier, bin ich auf’m Sonnendeck. Oder…