1 Jahr "realtilt tiltman" im nohype-universum!!!
Ist mir gerade nur zufällig aufgefallen.- Aber tatsächlich war das Jubiläum schon am 11. April 2005. Da muss ein verdammt großer Dank an den Admin-san gehen, denn ohne ihn wäre hier wohl nur ein schwarzes Loch. Also, kurz gesagt: Auf die Dinge, die da kommen und die nächsten Jahrzehnte.
PS: Um die Überschrift des letzten Eintrags zumindest sehen zu können, muss unter den Spracheinstellungen auf euren Rechnern ein Häkchen bei ostasiatischen Sprachen gesetzt werden!!! Sonst sind nur kryptische Fragmente von Symbolen zu sehen.
„Danke, Spinnen-Sinn“ oder auch „Dank dir, Spinnen-Sinn!". (Die Überschrift wird übrigens wie folgt gelesen, bzw. ausgesprochen:
" Supaidaa kankaku ni kanscha")
So hallte es vom 17.5.1978 – 14.3.1979 für einundvierzig Episoden lang aus dem Leben des J-Spiderman in die japanische Kinderstube. Einen Teil dieses amüsanten Schmankerls habe ich vor ein paar Wochen von einem meiner ehemaligen Schüler erhalten und genießen können. Ich hatte immer im Hinterkopf, ich würde eine alte Zeichentrickserie erhalten, als er mir versprach, mir eines Tages die japanische Variante zu präsentieren. Doch ich sollte mich irren, und wie!
Als vermeintliches reality adopting Werk der Produktionsfirma Tōei kämpfte der Motorrad fahrende Spinnenmann auch gegen Gegner, die der damaligen Realität der japanischen Medien, aber auch zeitgemäßen Visionen von Action seitens der Produzenten, entsprangen. Latex-Monster in diversen Variationen, wie einige von euch sie vielleicht auch als Gegner der Power-Rangers kennen. Und eigentlich kamen diese immer auf dieselbe Art und Weise um ihr Leben. Da die Gegner im Endkampf meist um ein 1000faches gen Himmel wuchsen, war Spidey immer im Nachteil. Aber da half ein riesiger Roboter, den er mit Hilfe einer Apparatur die, wie eine Uhr mit allerlei Funktionen an seinem Handgelenk befestigt ist, herbei rief. Hallo Nightrider, Hallo David Hasselhoff! Wundervoll anzusehen war die, sich ständig und in jeder Episode wiederholende, Szenerie des Hilferufes an seinen Hilfsrobi. Erst kam das Bat…ups, ähm…Spideymobil, dann der Flug in die Schleuse des Roboters, der sich verwandelte wie ein Transformer.
Insgesamt ein wirkliches Leckerchen für Spiderman-Fans, also auch für mich. Wer Marvel und/oder Spiderman in allen Varianten mag, der ist hier gut beraten. Als Appetizer einfach mal hier einen Blick rein werfen, einfach die Bilder ansehen, für einen USA-Japan Vergleich hier. Übrigens gibt es anscheinend auch einen indischen Spinnenmann!
Nun freue ich mich ja schon ein wenig länger auf einen schnelleren Zugang ins WorldWideWeb. Einen, der gut für mein Portemonnaie und gut in der Leistung ist. Und nachdem ich diesen dann Mitte letzten Monats telefonisch in Auftrag gegeben hatte, harre ich denn nun der Dinge, die da kommen, Und natürlich kommen die. Nur mal wieder nicht so, wie ich es mir erhofft habe. Und schon gar nicht so, wie ich diese in Auftrag gegeben habe.
Kinkerlitzchen zuerst: Sollte laut telefonischer Vorhersage bis gestern das Modem erhalten haben, frei geschaltet werden und somit in einen Glückszustand versetzt werden. Doch ein Schreiben seitens Tele2 sieht hierfür schon einmal eine Woche später vor. Nachdem ja nun im letzten Eintrag schon beschrieben wurde, wie arg sauer ich auf diesen unsäglichen Verein bin, habe ich heute noch einmal besagtes Schreiben in die Hände genommen. – Und gleich wieder einen Anfall bekommen!
Entsprechenden Antrag hatte ich natürlich erst gestellt, nachdem ich das Spiel „Sind Sie Neueinsteiger oder befinden Sie sich schon länger in unseren Fängen?“ auf der Homepage des Anbieters durchgespielt hatte. Eindeutig ging daraus eine Vertragslaufzeit von 12 Monaten heraus vor. Nicht, wie ich dann heute zu meinem Entsetzen feststellte, eine 24-monatige. So hing ich heute also wieder einmal in der Service-Hotline. Diesmal mit einer Dame, die weder das Häkchen der Vertragslaufzeit umsetzen konnte, noch ersehen konnte, dass ich überhaupt schon eine Freischaltung in Aussicht hätte. Das Schreiben in zu meinen Händen war ihr ein Rätsel. So blieb mir heute keine andere Möglichkeit, als eine Kündigung zu schreiben, da heute auch der Stichtag für dieselbige ist. Für bereits vorhandene Diskrepanzen und Widersprüchlichkeiten hatte die Dame am Telefon jenseits von „Ich werde sehen, was ich für Sie tun kann“ nichts parat. Und dies auch noch in einem angenervt-fiesen Ton, da ich Sie ja nun einmal von Anfang an in die Gegebenheiten einweisen musste, dabei jedoch meinerseits sachlich vorgegangen bin. Anschließend hatte ich schon eine Lösung für vorhandene Probleme erwartet, die nicht auf eine umgehende Kündigung hinausgelaufen wäre. Doch dies liegt anscheinend im Bereich des Unmöglichen. Auch einen kompetenteren Ansprechpartner mit weitläufigeren Befugnissen bekam ich nicht an die Strippe. So wies ich, wiederum sachlich und an die Fakten angelehnt, darauf hin, dass dies langsam nach einem Fall für den Verbraucherschutz aussehen würde. Nun bin ich wieder gezwungen, mir einen anderen Anbieter zu suchen. Aber auch wieder darauf, die Freischaltung seitens der Telekom abzuwarten, die ja überall ihre pinken Hände mit drin hat. Es ist echt zum Kotzen! Gekündigt habe ich dann nun heute noch via Einschreiben. Trotz des Hinweises, dass keine Angaben von Gründen notwendig seien, war es mir ein persönliches Anliegen in diesem Schreiben darauf hinzuweisen. Werde es, genau wie fixierten Nachweis über die Laufzeit auf der Homepage, auch mal veröffentlichen
Meine schlechten Erfahrungen mit deutschem Produkt-Service und Serviceleistungen allgemein häufen sich in der letzten Zeit auffällig. Und ich ärgere mich darüber zunehmend. Da helfen auch keine holprigen Standard-Ausflüchte von allenfalls angelernten Studenten und Langzeitarbeitslosen diverser Hotlinenummern, die wie die Pilze aus dem Boden spießen, und auf etwaigen Produkten diverser Produktpaletten zu finden sind. Selbst wenn diese angelernte, erfahrene Fachkräfte sein sollten, wären die Abwehrverfahren und Ausflüchte dieselben.
Heute, eigentlich nichts besonderes, bekam ich meine Tele2 Rechnung für den letzten Abrechnungszeitraum. Seit ich bei diesem Verein Mitglied bin, zahle ich normalerweise via Überweisung mit beigefügtem Überweisungsträger. Vielleicht eine meiner Eigenarten, aber mir persönlich reicht die Anzahl derer, die auf mein Konto zugreifen können jetzt schon aus. Und regulär zahle ich meine Rechnungen auch so pünktlich.
In der heutigen Rechnung allerdings befand sich kein solcher Überweisungsträger mehr, dafür aber der dezente Hinweis, dass die zu zahlende Summe innerhalb der nächsten Tage von meinem Konto abgebucht wird. Dieser Sachverhalt hat mich nicht nur verwundert vor dem Briefkasten stehen lassen, sonder auch arg verärgert. Zum Zusammenhang: Mit dem Antrag auf DSL 6000 wird, ohne darauf hinzuweisen, auch eine Einzugsermächtigung seitens Tele2 von Nöten. Diese ist aber nicht erkenntlich für den Verbraucher gekennzeichnet und ausgewiesen. Der telefonisch erteilte Auftrag meinerseits erforderte lediglich die erneute Bestätigung über die Kontodaten meines bereits vorhandenen Accounts für meinen bisherigen Internetzugang über besagte Telefongesellschaft. Im Gesprächsverlauf fiel definitiv nicht ansatzweise das Wort „Einzugsermächtigung“. Es erschien, wie eine erneute Prüfung meiner Kontoangaben zur Bestätigung der weiteren Zahlungsmodalitäten. Meiner Empörung konnte ich zwar heute via Service-Hotline ein wenig Luft verschaffen, aber an der künftigen Zahlungsweise des Kunden sei, laut Tele2fon-Lady, nichts zu ändern. Es sei denn, ich würde meinen Auftrag komplett zurückziehen. Ist das nun ein Tatbestand für den Verbraucherschutz, oder nicht? Es kotzt mich echt an, für unmündig erklärt zu werden und x-beliebige Unwahrheiten als unveränderliche Tatsachen hinnehmen zu müssen.
PS: Lustigerdings habe ich diesen Antrag auf DSL 6000 erst aufgegeben, nachdem ich zweimal die pentranten Anrufe seitens Tele2 in den Morgenstunden abgewimmelt hatte.