Mein erstes Mal, wie ? 8

(An dieser Stelle hättest du ein Bild sehen können.)
Ja, der Kai macht`s möglich. -Ich hoffe, in der nächsten Zeit mal die Gelegenheit zu haben, die Möglichkeiten dieser sagenumwobenen Software zu erkunden. Vieles erscheint mir hier gerade sehr kryptisch, aber ich bin mir sicher, demnächst eine professionelle Anleitung erhalten zu können. Wir (na, der Kai und ich) hatten schon mal einen Anlauf gestartet, meinem Mitteilungsbedürfnis ein Portal zu schaffen. Allerdings ist dieses an meinem Unmut und einigen Orga-Problemen seinerzeit zu Grunde gegangen.

Irgendwie hatte ich keine Lust mich an der japanischen Uni in die Warteschleifen im PC-Raum einzuordnen. Meine Mails abzurufen war meist schon ein Highlight. Es ist schon verquarzte 2 Jahre her (04/04 – 04/05), dass ich mich in der glücklichen Lage sah, ein Jahr im Inselreich Japan verbringen zu können. Meine Gastfamilie habe ich zwar im letzten Jahr noch einmal besuchen können, aber etwas häufiger würde ich das schon gern machen. Naja, mein Finanzberater und ich, wir sind uns da noch nicht ganz über die Bedingungen einig…

Doch zurück in die Vergangenheit. Nicht, dass ich in einem Jahr Japan nichts erlebt hätte. Nur liess es sich halt schlecht regelmässig in Worte fassen. Eine Unmenge an Fotos, leider sehr wenige davon auf CD, lagern aber hier bei mir. Einige davon werden hoffentlich bald hier einen Platz finden, es wäre zu schade, wenn die nur in den Boxen verrotten würden. Damit wieder in die Gegenwart: Kai ist grad im ICQ und macht mir die Sache hier schmackhaft. Der geborene Verkäufer, oder Entertainer, oder Super-Spazierbegleiter, oder Film-zusammen-Gucker?

…Das war die heutige Lobhudelei, muss ja mal Schluss sein.
Wegen aktueller Wartungsarbeiten ist jetzt auch schon Schluss für heute. Mal sehen, was man hier so alles basteln kann.  Werde mir  auch diesmal mehr Mühe geben, die Worte fließen zu lassen.
 

 

 

 

8 thoughts on “Mein erstes Mal, wie ?

  1. Reply PinkLady Apr 12,2005 19:45

    Na, fürs erste ist es doch gar nicht schlecht!! 😉
    Weiter so…

  2. Reply Administrator Apr 12,2005 23:16

    Yeah! Tiltman rocks again (I hope!). Lass mal mehr von Dir sehen. Schreib über den ganzen coolen Japan-Kram, poste Fotos (da habe ich noch ein paar Tipps für Dich) und dann wird das hier DIE Seite…

    Ich hoffe, damit machen wir die Welt besser…

    Wir ja langsam ein richtiges Network hier bei nohype.de

  3. Reply Grendel Apr 13,2005 13:58

    Hi Svennie,
    dann schiess mal los 🙂
    ciao

    GS

  4. Reply Johann Apr 13,2005 21:31

    Hallo Sven,

    willkommen im “nohype” Kollektiv unter der wohlwollenden Aufsicht des großen Administrators. 😉

    Kurz zu deiner Fukuyama-Frage. Bin auch kein Spezialist, was ihn betrifft. Kenne halt nur sein Aufsatz (bzw. das darauf folgende Buch) ‘The End of History’. These: Mit dem Zerfall des real-existierenden Kommunismus ab 1989 sind die großen ideologischen Kämpfe zwischen ‘Linken’ und ‘allen anderen’ vorbei. Anders gesagt, Francis ist der Meinung die liberale representative Demokratie im Verbund mit der freien Marktwirtschaft hätte sich als beste aller Gesellschaftsformen herausgestellt und würde über kurz oder lang überall Einzug halten.

    Dass viele ‘Linke’ das blöde finde, ist ja klar. Die These vom ‘Ende der Geschichte’ wird dann auch in einem Haufen von Artikel und Bücher immer wieder gerne im Nebensatz durch den Kakao gezogen. Eine wirklich intensive Auseinandersetzung damit ist mir bis jetzt allerdings noch nicht zu Gesicht gekommen.

    Leider keinen Vorschlag, wie du den Aspekt ‘Vertrauen’ da noch reinbringen kannst. Wenn dir der wichtiger ist als Francis, dann gibt die Spieltheorie in den internationalen Beziehungen (Politikwissenschaft) dazu sicher was her. Das wird mir an dieser Stelle aber zu klugscheißerisch. Bei Interesse einfach mailen.

    Support your local blog!!!
    Johann

  5. Reply tiltman Apr 14,2005 00:43

    Ja, das findet die Welt also lustig. Jeder will anscheinend am Leben der / des Anderen teilhaben. Es ist ja auch soooo langweilig im eigenen Leben. Da surft man schon gelegentlich mal im Netz-Kontinuum, um sich am Schicksal anderer aufzugeilen. Und hier schon wieder ein Beispiel einer weiteren gescheiterten Existenz. Einer, oder ist es eine, der / die versucht, Dinge zu vermitteln, die nun wirklich niemanden interessieren. – Oder etwa doch?
    Was will uns real tilt* mit seiner unsinnigen und unergiebigen Site sagen. Hat er / sie etwas zu sagen. Und wer hat danach gefragt?
    Wir werden uns leider auch hier dem Irrsinn hingeben müssen, werden Tag um Tag und ebenso Woche um Woche darauf hoffen, doch ja endlich etwas Neues und Irrelevantes aus einem Irgendwo zu erfahren. Wir sind kurz davor, zu betteln. Wir sind bereit auf den Knien kriechend zum Rechner zu krauchen, diesen mit zittrigen Händen berühren, um uns dann langsam tastend auf den Stuhl davor zu hieven. Eine Hand führt die Maus durch die Pop-up Fenster, die andere hält ein Tuch um sich den Schweiss von der Stirn zu wischen, der sich langsam seinen Weg von der Stirn herab über die Nase bahnt. Alles nur, um in stiller Anteilnahme wieder nichts vorzufinden. Oder Zeilen zu überfliegen, die vorher schon tausende von anderen Augenpaaren begutachtet haben. In Gedanken den eigenen Tagesablauf vor Augen habend, überlegen wir, ob wir diesen nicht auch anderen Menschen zum Geschenk reichen wollen. Entscheiden wir uns letztendlich dafür, werden wir ein Teil des Ganzen. Wir unterscheiden uns nur noch von denen, die versuchen Schriftgrösse 12 mit Kugelschreiber in einem Ringbuch zu fixieren, weil wir uns die Technik des 2-12 Fingersystems angeignet haben. Und so sitzen wir da, und schreiben. Schreiben uns selbst Kommentare zu bisher nicht erwähnten Gegebenheiten. Wir ergeben uns quasi der Parodie und dem Schwachsinn, kreiseln im Sog der Uninformiertheit und der unendlichen Unwissenheit, bis wir letztendlich bemerken, dass wir uns gerade selbst dokumentieren. Während wir uns selbst geniessen, bemerken wir kaum, dass wir uns ja eigentlich nur selbst beobachten wollen. Lediglich die Möglichkeiten, neben den bereits bekannnten Spiegelflächen, haben sich erweitert. Wir können uns spiegeln, selbst beschreiben, beschreiben lassen, begutachtet werden. Unschlagbar ist die Tatsache, dass auch die Selbstkommentierung an Wert gewinnt. Egal, was über sich selbst zum Besten gegeben wird, man kann sich sicher sein, dass irgendjemand auch hierzu einen Kommentar abgeben wird. 😉

    * Name geändert von the real tilt tiltman

  6. Reply Die Isa May 24,2005 09:45

    … und hier kommt der Kommentar ( Du hast es so gewollt )

  7. Reply Die Isa May 24,2005 09:45

    … und hier kommt der Kommentar ( Du hast es so gewollt )

    Kannst Du mir vielleicht mal die Weinmarke, die das bewirkt hat, durchgeben?
    Muss nen echt gutes Tröpfchen sein.

  8. Reply barbara Jun 7,2005 09:59

    Grandioser Kommentar von the real tilt tiltman himself!

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